Öffentliche Aufrufe für die Freilassung von Eva und Ahmet
Pressefreiheit und journalistische Berufsorganisationen
Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) ist Gewerkschaft und Berufsverband für Journalistinnen und Journalisten in Deutschland. Mit rund 25.000 Mitgliedern ist er die größte journalistische Berufsorganisation der Bundesrepublik und vertritt hauptberufliche Journalist:innen aus Print, Rundfunk, Online, Agenturen und freiem Journalismus. Als etablierter medienpolitischer Akteur ist der DJV eine der wichtigsten deutschen Stimmen, wenn es um Pressefreiheit, Schutz von Journalist:innen und berufliche Rechte von Medienschaffenden geht.
Forderung: Der DJV forderte im Fall Eva Maria Michelmann den vollen Einsatz des Auswärtigen Amts und die sofortige Freilassung; in einem späteren Interview wurde die Forderung ausdrücklich auf Eva-Maria Michelmann und Ahmet Polat bezogen.
Veröffentlichungen
22.04.2026 — „Voller Einsatz vom AA gefordert“
07.05.2026 — junge Welt / Interview mit DJV-Sprecher Hendrik Zörner: „Nicht zuwarten“
Committee to Protect Journalists (CPJ)
Das Committee to Protect Journalists (CPJ) ist eine der weltweit maßgeblichen Organisationen zum Schutz von Journalist:innen. Die in New York ansässige Nichtregierungsorganisation dokumentiert Angriffe auf Medienschaffende, interveniert öffentlich bei Regierungen und Institutionen und gilt international als zentrale Referenz für Fälle von Inhaftierung, Verschwindenlassen, Gewalt und Repression gegen Journalist:innen.
Forderung: CPJ verlangte zunächst, dass die syrischen Behörden dringend offenlegen, was mit Eva Maria Michelmann und Ahmed Polad geschehen ist, ob sie festgehalten werden und wie ihre Sicherheit gewährleistet wird; nach der Bestätigung der Haft forderte CPJ Transparenz über den rechtlichen Status, Schutz der beiden Journalist:innen sowie Zugang zu Anwält:innen und Familien.
Veröffentlichungen
11.03.2026 — „German, Turkish journalists missing in Syria“
Deutsch: „Deutsche und türkische Journalist:innen in Syrien vermisst“
27.04.2026 — „CPJ demands transparency as German reporter confirmed detained in Syria“
Deutsch: „CPJ fordert Transparenz, nachdem Inhaftierung deutscher Journalistin in Syrien bestätigt wurde“
30.04.2026 — „لجنة حماية الصحفيين تطالب بالشفافية بعد تأكيد احتجاز الصحفية الألمانية إيفا ماريا ميشلمان في سوريا“
Deutsch: „CPJ fordert Transparenz nach Bestätigung der Inhaftierung der deutschen Journalistin Eva Maria Michelmann in Syrien“
International Federation of Journalists (IFJ)
Die International Federation of Journalists (IFJ) ist die größte internationale Föderation journalistischer Gewerkschaften und Berufsverbände. Sie wurde 1926 gegründet und vertritt weltweit Hunderttausende Medienschaffende über nationale Journalist:innenverbände und Gewerkschaften. Die IFJ ist für viele Redaktionen, Gewerkschaften und internationale Institutionen eine zentrale Stimme zu Pressefreiheit, Sicherheit von Journalist:innen und beruflichen Standards.
Forderung: Die IFJ forderte die syrischen Behörden auf, den Aufenthaltsort von Eva Maria Michelmann und Ahmed Polad offenzulegen, ihre Sicherheit zu garantieren und ihre Rechte als Journalist:innen zu respektieren.
Veröffentlichungen
13.03.2026 — „Syria: German and Turkish journalists missing in Raqqa since late January“
Deutsch: „Syrien: Deutsche und türkische Journalist:innen seit Ende Januar in Raqqa vermisst“
SKeyes Center for Media and Cultural Freedom / Samir Kassir Foundation
Das SKeyes Center for Media and Cultural Freedom ist ein regional bedeutendes Zentrum für Medienfreiheit, Meinungsfreiheit und kulturelle Freiheit im Nahen Osten. Es gehört zur Samir Kassir Foundation und dokumentiert Verletzungen der Pressefreiheit insbesondere im Libanon, in Syrien, Palästina und Jordanien. Für arabischsprachige Öffentlichkeit und internationale Medienbeobachtung ist SKeyes eine wichtige Fachquelle im Levante-Raum.
Forderung: SKeyes dokumentierte das Verschwinden von Eva Michelmann und Ahmed Polad als Fall von Pressefreiheit und machte den Fall für arabischsprachige Öffentlichkeiten sichtbar; die Darstellung stützt sich inhaltlich wesentlich auf die CPJ-Linie.
Veröffentlichungen
15.03.2026 — „اختفاء الصحافية الألمانية إيفا ميشلمان والصحافي التركي أحمد بولاد في الرقة“
Deutsch: „Verschwinden der deutschen Journalistin Eva Michelmann und des türkischen Journalisten Ahmed Polad in Raqqa“
DİSK Basın-İş Sendikası / Turgut Dedeoğlu
DİSK Basın-İş Sendikası ist eine türkische Gewerkschaft für Beschäftigte in Presse, Rundfunk, Verlagswesen und Druck. Sie gehört zum Gewerkschaftsdachverband DİSK, einem der wichtigsten progressiven Gewerkschaftsverbände der Türkei. Als Gewerkschaft aus dem Medien- und Pressebereich ist Basın-İş für den Fall besonders relevant, weil Ahmet Polad/Polat in der Türkei und im kurdischen Medienumfeld als Kollege wahrgenommen wird.
Forderung: Der Basın-İş-Vorsitzende Turgut Dedeoğlu rief öffentlich dazu auf, „die Stimme“ der beiden Kolleg:innen Eva und Ahmet zu sein; zudem ist er im Umfeld des 100-Tage-Appells als Unterstützer der Freilassungsforderung dokumentiert.
Veröffentlichungen
13.03.2026 — „Basın-İş Genel Başkanı Dedeoğlu’ndan Eva ve Ahmet için çağrı: İki meslektaşımızın sesi olun“
Deutsch: „Aufruf des Basın-İş-Vorsitzenden Dedeoğlu zu Eva und Ahmet: Seid die Stimme unserer beiden Kolleg:innen“
28.04.2026 — Unterzeichnung / 100-Tage-Appell
Yekîtiya Ragihandina Azad (YRA) / Free Press Union
Die Yekîtiya Ragihandina Azad (YRA), häufig als Free Press Union wiedergegeben, ist eine zentrale Medien- und Journalist:innenstruktur in Nord- und Ostsyrien. Sie steht in unmittelbarer Nähe zu den journalistischen Arbeitsbedingungen in Rojava und der Demokratischen Autonomen Administration Nord- und Ostsyriens. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie aus dem Gebiet heraus spricht, in dem Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad verschwanden.
Forderung: YRA meldete den Kontaktverlust zu den beiden Journalist:innen und forderte die sofortige Aufklärung ihres Schicksals, die Offenlegung ihres Aufenthaltsorts, den Schutz journalistischer Arbeit und ihre Freilassung.
Veröffentlichungen
01.03.2026 — ANF: „Rojava’da iki gazeteciden bir aydır haber alınamıyor“
Deutsch: „Rojava: Seit einem Monat gibt es kein Lebenszeichen von zwei Journalist:innen“
01.03.2026 — Hawar News / ANHA Arabic: „اتحاد الإعلام الحر يعلن فقدان الاتصال بصحفيين في الرقة“
Deutsch: „Freie Medienunion meldet Kontaktverlust zu zwei Journalist:innen in Raqqa“
02.03.2026 — People’s Bridge: „Press Release: Urgent Call for the Immediate Release of Two Disappeared Journalists in Syria“
Deutsch: „Pressemitteilung: Dringender Aufruf zur sofortigen Freilassung zweier verschwundener Journalist:innen in Syrien“
Dicle Fırat Gazeteciler Derneği (DFG)
Der Dicle Fırat Gazeteciler Derneği (DFG) ist ein kurdischer Journalist:innenverein mit Sitz in der Türkei. Er gehört zu den wichtigsten Organisationen aus dem Umfeld kurdischer Medienschaffender und tritt regelmäßig zu Pressefreiheit, Strafverfolgung, Inhaftierung und Repression gegen Journalist:innen auf. Für den Fall Eva/Ahmet ist DFG besonders relevant, weil die Organisation Ahmet Polad/Polat als Teil des kurdischen journalistischen Feldes sichtbar macht.
Forderung: DFG forderte gemeinsam mit YRA bzw. in den entsprechenden Berichten die sofortige Offenlegung des Schicksals von Eva und Ahmet, Aufklärung, Schutz und Freilassung.
Veröffentlichungen
01.03.2026 — ANF: „Rojava’da iki gazeteciden bir aydır haber alınamıyor“
Deutsch: „Rojava: Seit einem Monat gibt es kein Lebenszeichen von zwei Journalist:innen“
Hawar News / ANHA
Hawar News / ANHA ist eine Nachrichtenagentur aus Nord- und Ostsyrien und eine der wichtigsten regionalen Quellen für Entwicklungen in Rojava, Raqqa, Qamişlo, Kobanê und den Gebieten der Demokratischen Autonomen Administration Nord- und Ostsyriens. Für den Fall Eva/Ahmet ist ANHA bedeutsam, weil es frühe regionale Meldungen zum Kontaktverlust und zur Einordnung in das weitere Gefangenen- und Vermisstendossier veröffentlichte.
Forderung: ANHA machte den Kontaktverlust zu den beiden Journalist:innen öffentlich und verbreitete später die Forderung nach Freilassung Gefangener und Aufklärung des Schicksals Vermisster im weiteren Kontext Nord- und Ostsyriens.
Veröffentlichungen
01.03.2026 — „اتحاد الإعلام الحر يعلن فقدان الاتصال بصحفيين في الرقة“
Deutsch: „Freie Medienunion meldet Kontaktverlust zu zwei Journalist:innen in Raqqa“
12.03.2026 — „Petition campaign demands captives‘ release and missing fate’s reveal“
Deutsch: „Petitionskampagne fordert Freilassung Gefangener und Aufklärung über Vermisste“
Mezopotamya Ajansı (MA)
Die Mezopotamya Ajansı (MA) ist eine kurdisch-türkische Nachrichtenagentur und eine wichtige Quelle für Berichterstattung über kurdische Politik, Menschenrechte, politische Verfahren, Pressefreiheit und Nord- und Ostsyrien. Ihre Berichte werden im kurdischen und türkischen Medienumfeld breit rezipiert und sind für den Fall auch deshalb relevant, weil Ahmet Polad/Polat in diesem Sprach- und Medienraum nicht hinter dem deutschen Konsularfall Eva verschwindet.
Forderung: MA machte früh öffentlich, dass von zwei Journalist:innen, die in Raqqa berichteten, keine Nachricht vorliegt, und hielt Eva und Ahmet als journalistisch arbeitende Betroffene sichtbar.
Veröffentlichungen
01.03.2026 — „Rakka’da haber takibi yapan iki gazeteciden haber alınamıyor“
Deutsch: „Von zwei Journalist:innen, die in Raqqa berichteten, gibt es keine Nachricht“
Yeni Yaşam
Yeni Yaşam ist eine kurdisch-türkische Tageszeitung bzw. Nachrichtenplattform, die regelmäßig über kurdische Politik, Menschenrechte, Repression und Pressefreiheit berichtet. Im Fall Eva/Ahmet ist sie als frühe Verbreitungsquelle wichtig, weil sie den Fall im türkisch-kurdischen öffentlichen Raum sichtbar hielt.
Forderung: Yeni Yaşam berichtete früh, dass seit einem Monat keine Nachricht von den beiden Journalist:innen vorliegt, und stellte Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad/Polat als gemeinsam betroffene Medienschaffende dar.
Veröffentlichungen
01.03.2026 — „Rakka’da iki gazeteciden bir aydır haber alınamıyor“
Deutsch: „Raqqa: Seit einem Monat keine Nachricht von zwei Journalist:innen“
Initiativen aus den Parlamenten und von Parlamentariern
Brief von 19 Mitgliedern des Europäischen Parlaments an die EU-Kommission
19 Mitglieder des Europäischen Parlaments haben den Fall Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad direkt an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas herangetragen. Damit ist ihre Freilassung nicht nur eine deutsche Konsularfrage, sondern eine europäische Aufgabe von Pressefreiheit, Menschenrechten und Außenpolitik.
Kern: Die EU soll gegenüber den syrischen Übergangsbehörden auf Aufklärung, Zugang, Schutz und Freilassung drängen und ihre politischen Mittel nutzen, damit Eva und Ahmet nicht weiter im Dunkeln verschwinden.
Veröffentlichungen
24.03.2026 — „19 Members of European Parliament send letter to the European Commission“
Deutsch: „19 Mitglieder des Europäischen Parlaments senden Brief an die Europäische Kommission“
Europäisches Parlament — Anfrage E-10-2026-001245
Der Fall Eva Maria Michelmann ist im Europäischen Parlament aktenkundig. Die Anfrage macht das Verschwinden der deutschen Journalistin und ihres Kollegen Ahmed Polad in Raqqa zu einer europäischen Frage von Pressefreiheit, Menschenrechten und Verantwortung gegenüber den syrischen Behörden.
Kern: Aufklärung des Verschwindens, politische Befassung der EU, Schutz der Journalist:innen und Druck auf die syrischen Übergangsbehörden.
Veröffentlichungen
25.03.2026 — „Parliamentary question E-10-2026-001245“
Deutscher Bundestag — Cansu Özdemir und Bodo Ramelow
Die Linken-Abgeordneten Cansu Özdemir und Bodo Ramelow machten den Fall früh auf Bundesebene öffentlich. Özdemir fragte die Bundesregierung bereits im März nach Erkenntnissen zum Verbleib der Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann, die gemeinsam mit Ahmed Polad seit dem 18. Januar 2026 vermisst wurde. Zusätzlich wandten sich Özdemir und Ramelow laut öffentlicher Berichterstattung schriftlich an Außenminister Johann Wadephul.
Kern: Die Bundesregierung soll den Verbleib von Eva Maria Michelmann und Ahmed Polad aufklären, sich bei der syrischen Regierung mit Nachdruck nach ihrem Schicksal erkundigen und rasche Aufklärung durchsetzen.
Veröffentlichungen
März 2026 — Deutscher Bundestag, Drucksache 21/4848
taz: „Journalistin in Syrien verschwunden“
Deutscher Bundestag — Luise Amtsberg
Die Grünen-Abgeordnete Luise Amtsberg brachte den Fall mit einer klaren Freilassungsfrage in den Bundestag. Sie fragte die Bundesregierung, welche Maßnahmen sie ergriffen habe, um auf ein Besuchsrecht und die Freilassung der mutmaßlich aus Raqqa entführten deutschen Journalistin Eva Maria Michelmann hinzuwirken, und ob der Fall gegenüber Ahmed al-Scharaa bei dessen Berlin-Besuch thematisiert wurde.
Kern: Besuchsrecht, Freilassung, politische Ansprache gegenüber der syrischen Führung und konkrete Verantwortung der Bundesregierung.
Veröffentlichungen
Deutscher Bundestag — Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke
Die Fraktion Die Linke griff die mutmaßliche Inhaftierung Eva Maria Michelmanns in einer Kleinen Anfrage auf und verband den Fall mit deutscher Syrienpolitik, konsularischer Verantwortung, Schutz deutscher Medienschaffender und dem geplanten Aufbau deutscher Strukturen in Damaskus.
Kern: Welche diplomatischen, politischen und konsularischen Schritte hat die Bundesregierung unternommen, um Eva Maria Michelmanns Freilassung zu erreichen? Welche Schutzmaßnahmen gibt es für deutsche Medien, Organisationen und zivilgesellschaftliche Akteur:innen in Syrien?
Veröffentlichungen
Französische Assemblée nationale — Thomas Portes
Der französische Abgeordnete Thomas Portes nennt Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad ausdrücklich in einer amtlichen Anfrage zu Verschwundenen und politischen Gefangenen in Syrien. Der Fall ist damit auch im französischen Parlament dokumentiert.
Kern: Frankreich soll von den syrischen Übergangsbehörden Informationen über Verschwundene und politisch Inhaftierte verlangen, die Freilassung politischer Gefangener einfordern, Gefangenenlisten durchsetzen und Zugang für Familien und Organisationen zu Haftorten ermöglichen.
Veröffentlichungen
17.03.2026 — „Question écrite n° 13654 : Personnes disparues en Syrie“
Deutsch: „Schriftliche Frage Nr. 13654: Verschwundene Personen in Syrien“
Abgeordnetenseite Thomas Portes:
Max Lucks — Bündnis 90/Die Grünen
Max Lucks, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen und menschenrechtspolitischer Sprecher seiner Fraktion, forderte öffentlich, dass die Bundesregierung sich für die Freilassung von Eva Maria Michelmann einsetzt. Seine Stellungnahme macht den Fall auch jenseits parlamentarischer Drucksachen zu einer aktuellen menschenrechtspolitischen Forderung aus dem Bundestag.
Kern: Die Bundesregierung muss jetzt handeln und sich für die Freilassung von Eva Maria Michelmann einsetzen.
Veröffentlichungen
Instagram / Threads — öffentliche Stellungnahme von Max Lucks
Sanae Abdi — SPD
Sanae Abdi, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Köln, griff das Verschwinden der Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann öffentlich auf. Der Fall wurde damit auch aus dem politischen Umfeld ihres Herkunftsorts in die bundespolitische Öffentlichkeit getragen.
Kern: Das spurlose Verschwinden Eva Maria Michelmanns in Syrien ist Anlass zu großer Sorge; öffentlich dokumentiert ist die Forderung nach Einsatz für ihre Freilassung und Unterstützung der Angehörigen.
Veröffentlichungen
Facebook — öffentliche Stellungnahme von Sanae Abdi
100-Tage-Appell mit parlamentarischen Unterzeichner:innen
Der 100-Tage-Appell an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird auch von parlamentarischen Akteur:innen aus Bundestag, Europaparlament und Landesparlamenten getragen. Damit verbindet der Appell zivilgesellschaftliche Solidarität mit politischem Druck aus gewählten Institutionen.
Kern: Die deutsche und europäische Politik soll dringend handeln und die sofortige Freilassung von Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad erreichen.
Parlamentarisch relevante Unterzeichner:innen im Appell:
u. a. Özlem Demirel, Lea Reisner, Katrin Langensiepen, Erik Marquardt, Nicole Gohlke, Ines Schwerdtner, Clara Bünger, Orkan Özdemir, Vinzenz Glaser und Lukas Benner.
Veröffentlichungen
28.04.2026 — People’s Bridge: „Suriye Geçiş Hükümeti tarafından 100 gündür kaçırılmış durumdalar: 100 gündür Eva Maria Michelmann’dan haber yok“
Deutsch: „Seit 100 Tagen von der syrischen Übergangsregierung verschleppt: Seit 100 Tagen kein Lebenszeichen von Eva Maria Michelmann“
Überregionale Organisationen
People’s Bridge for International Solidarity and Support with Rojava/NE Syria
People’s Bridge for International Solidarity and Support with Rojava/NE Syria ist ein internationales Solidaritäts- und Unterstützungsnetzwerk für Rojava und Nordostsyrien. Im Fall Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad/Polat spielte People’s Bridge eine zentrale Rolle bei der frühen internationalen Dokumentation, der englisch- und deutschsprachigen Verbreitung und der Bündelung von Familien-, Unterstützer:innen-, Pressefreiheits- und Parlamentsbezügen.
Forderung: People’s Bridge forderte früh die sofortige und sichere Freilassung beider verschwundener Journalist:innen, die Aufklärung ihres Schicksals und internationalen Druck auf Syrien, die Bundesregierung und europäische Institutionen.
Veröffentlichungen
28.02.2026 — „Etha: Von zwei in Raqqa eingeschlossenen Journalist:innen fehlt jede Spur“
02.03.2026 — „Press Release: Urgent Call for the Immediate Release of Two Disappeared Journalists in Syria“
Deutsch: „Pressemitteilung: Dringender Aufruf zur sofortigen Freilassung zweier verschwundener Journalist:innen in Syrien“
24.03.2026 — „19 Members of European Parliament send letter to the European Commission“
Deutsch: „19 Mitglieder des Europäischen Parlaments senden Brief an die Europäische Kommission“
28.04.2026 — „Suriye Geçiş Hükümeti tarafından 100 gündür kaçırılmış durumdalar: 100 gündür Eva Maria Michelmann’dan haber yok“
Deutsch: „Seit 100 Tagen von der syrischen Übergangsregierung verschleppt: Seit 100 Tagen kein Lebenszeichen von Eva Maria Michelmann“
Rote Hilfe e.V.
Die Rote Hilfe e.V. ist eine bundesweit aktive Solidaritätsorganisation, die Menschen unterstützt, die wegen politischer Betätigung strafrechtlich verfolgt oder staatlich repressiert werden. Sie verfügt über lokale Strukturen in zahlreichen Städten und ist in linken, antifaschistischen und menschenrechtlichen Solidaritätszusammenhängen seit Jahrzehnten verankert.
Forderung: Die Rote Hilfe forderte Freiheit für Eva Maria Michelmann und Ahmed Polad, bezeichnete sie als vom syrischen Regime verschleppte Journalist:innen und rief zur Beteiligung an der Kampagne für Aufklärung und Freilassung auf.
Veröffentlichungen
Frauenverband Courage e.V.
Der Frauenverband Courage e.V. ist ein bundesweit organisierter, überparteilicher Frauenverband mit lokaler Verankerung in zahlreichen Städten. Der Verband verbindet frauenpolitische, demokratische, soziale und internationale Solidaritätsarbeit und tritt regelmäßig zu Fragen von Krieg, Flucht, Menschenrechten und Frauenrechten öffentlich auf.
Forderung: Der Frauenverband Courage wandte sich an das Auswärtige Amt, forderte den Einsatz für die Rückkehr und Freilassung von Eva Maria Michelmann, solidarisierte sich mit Eva und Ahmet und machte den Fall im Rahmen von Pressekonferenz- und Öffentlichkeitsarbeit sichtbar.
Veröffentlichungen
12.03.2026 — „Eva-Maria Michelmann in Syrien verschwunden“
12.03.2026 — „Eva-Maria Michelmann steht für die internationale Solidarität der Völker“
Kongra Star
Kongra Star ist eine zentrale Frauenorganisation in Rojava/Nord- und Ostsyrien und eine wichtige Dachstruktur der dortigen Frauenbewegung. Die Organisation ist international bekannt für ihre Arbeit zu Frauenrechten, Selbstorganisierung, politischer Teilhabe, Schutz vor Gewalt, Gefangenenfragen und Solidarität mit Nord- und Ostsyrien.
Forderung: Kongra Star startete eine Petition für verschwundene und inhaftierte Menschen und forderte die Freilassung Gefangener, die Offenlegung des Schicksals Vermisster, internationale Untersuchung und ein Ende von Folter und Menschenrechtsverletzungen; der Fall Eva/Ahmet wurde in diesen größeren Zusammenhang eingebettet.
Veröffentlichungen
12.03.2026 — „Freedom for the missing and imprisoned people“
Deutsch: „Freiheit für die verschwundenen und inhaftierten Menschen“
12.03.2026 — Hawar News / ANHA: „Petition campaign demands captives‘ release and missing fate’s reveal“
Deutsch: „Petitionskampagne fordert Freilassung Gefangener und Aufklärung über Vermisste“
ICAD — International Committee Against Disappearances
Das International Committee Against Disappearances (ICAD), türkisch Gözaltında Kayıplara Karşı Uluslararası Komite, ist eine internationale Struktur gegen Verschwindenlassen. ICAD arbeitet zu Fällen, in denen Menschen durch staatliche oder staatsnahe Akteure verschwinden, ohne Zugang zu Angehörigen, Anwält:innen oder öffentlicher Kontrolle.
Forderung: ICAD fragte öffentlich nach dem Verbleib der Journalist:innen Eva Michelmann und Ahmet Polad und stellte den Fall in den Kontext von Verschwindenlassen, Aufklärungspflicht und Freilassung.
Veröffentlichungen
19.03.2026 — „ICAD Enternasyonal Büro: Gazeteciler Eva Michelmann ve Ahmet Polad nerede?“
Deutsch: „ICAD Internationales Büro: Wo sind die Journalist:innen Eva Michelmann und Ahmet Polad?“
HÁWAR.help e.V.
HÁWAR.help e.V. ist eine Menschenrechtsorganisation mit Schwerpunkt auf der Unterstützung von Überlebenden von Gewalt, Krieg, Vertreibung und Genozid, insbesondere im Kontext der jesidischen Gemeinschaft und der Region Irak/Syrien. Die Organisation verbindet humanitäre Hilfe, Bildungsarbeit, Empowerment und politische Menschenrechtsarbeit.
Forderung: HÁWAR.help griff den Fall öffentlich auf, thematisierte den ausbleibenden Kontakt und die Situation der in Syrien inhaftierten Journalist:innen und unterstützte die Forderungen nach Freilassung, Zugang und Aufklärung.
Veröffentlichungen / Belege:
28.04.2026 — Unterzeichnung 100-Tage-Appell
AVEG-KON — Avrupa Ezilen Göçmenler Konfederasyonu
AVEG-KON, ausgeschrieben Avrupa Ezilen Göçmenler Konfederasyonu, ist eine europäische Konföderation migrantischer und politischer Selbstorganisationen aus dem türkisch-kurdischen und internationalistischen Spektrum. Sie ist in mehreren europäischen Ländern vernetzt und tritt regelmäßig zu Menschenrechten, Repression, Gefangenenfragen, Krieg, Rojava und internationaler Solidarität auf.
Forderung: AVEG-KON fragte früh nach dem Schicksal der Journalist:innen Ahmed Polad und Eva Maria Michelmann, forderte die Offenlegung ihres Aufenthaltsorts, Öffentlichkeit gegen das Verschwindenlassen und die Freilassung der beiden.
Veröffentlichungen
28.02.2026 — „AVEG-KON gazeteciler Ahmed Polad ve Eva Marie Michelmann’ın akıbetini sordu“
Deutsch: „AVEG-KON fragte nach dem Schicksal der Journalist:innen Ahmed Polad und Eva Maria Michelmann“
06.05.2026 — „Paris’te Eva ve Ahmet’e Özgürlük standı açıldı“
Deutsch: „In Paris wurde ein Stand ‚Freiheit für Eva und Ahmet‘ eröffnet“
ADGB — Avrupa Demokratik Güç Birliği
Die Avrupa Demokratik Güç Birliği (ADGB), deutsch etwa Europäische Demokratische Kräfteunion, ist ein europäisches Bündnis demokratischer, linker und migrantischer Organisationen. Im Fall Eva/Ahmet ist ADGB mit einem eigenständigen, aktuellen Aufruf hervorgetreten, der den Fall ausdrücklich als Frage von Pressefreiheit, Haft, diplomatischer Verantwortung und internationalem Druck behandelt.
Forderung: ADGB forderte die sofortige und bedingungslose Freilassung von Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad, Zugang durch unabhängige Rechtsdelegationen und Familien, diplomatischen Druck Deutschlands und der EU, ein Ende aller Versuche einer Übergabe Ahmet Polads an die Türkei sowie das Eingreifen internationaler Presseorganisationen.
Veröffentlichungen
30.05.2026 — „Suriye’de Tutsak Edilen Eva Maria Michelmann ve Ahmet Polad Derhal Serbest Bırakılmalıdır!“
Deutsch: „Die in Syrien gefangen gehaltenen Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad müssen sofort freigelassen werden!“
Tutsakların Sesi Platformu (TSP) / Prisoners Voice Platform
Die Tutsakların Sesi Platformu (TSP), deutsch etwa Plattform Stimme der Gefangenen, ist eine Solidaritätsstruktur aus dem politischen Gefangenen- und Menschenrechtsumfeld. Sie macht Fälle von Inhaftierung, Verschwindenlassen und politischer Repression öffentlich und verbindet Gefangenen-Solidarität mit internationaler Kampagnenarbeit.
Forderung: TSP forderte, den Aufenthaltsort von Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad unverzüglich bekanntzugeben, ihr Schicksal offenzulegen und beide freizulassen.
Veröffentlichungen
02.03.2026 — „TSP: Gazeteciler Michelmann ve Polat nerede?“
Deutsch: „TSP: Wo sind die Journalist:innen Michelmann und Polat?“
März 2026 — „Wo sind die Journalisten Michelmann und Polad?“
April 2026 — Beteiligung: „Al-Sharaa ist nicht willkommen in Berlin!“
28.04.2026 — Unterzeichnung 100-Tage-Appell
SKB Almanya — Sosyalist Kadınlar Birliği Almanya
SKB Almanya, ausgeschrieben Sosyalist Kadınlar Birliği Almanya, deutsch etwa Sozialistischer Frauenbund Deutschland, ist eine sozialistische Frauenorganisation im türkisch-kurdischen Exil- und Solidaritätsmilieu in Deutschland. Sie verbindet feministische, politische und internationale Solidaritätsarbeit und tritt regelmäßig zu Repression, Krieg und Menschenrechtsverletzungen auf.
Forderung: SKB Almanya forderte die Offenlegung des Aufenthaltsorts von Eva Maria Michelmann und Ahmed Polad, ihre Freilassung, den Einsatz der Bundesregierung und öffentliches Handeln von Medienorganisationen, fortschrittlichen Kräften und solidarischer Öffentlichkeit.
Veröffentlichungen
03.03.2026 — „SKB Almanya: Eva Maria Michelmann ve Ahmed Polad nerede?“
Deutsch: „SKB Deutschland: Wo sind Eva Maria Michelmann und Ahmed Polad?“
RiseUp4Rojava
RiseUp4Rojava ist ein internationales Solidaritätsnetzwerk für Rojava und Nord- und Ostsyrien. Es verbindet Aktivist:innen, Gruppen und Unterstützer:innen in mehreren Ländern und macht Angriffe auf Rojava, politische Gefangene, Menschenrechtsverletzungen und internationale Verantwortung öffentlich.
Forderung: RiseUp4Rojava machte das Verschwinden und die Gefangennahme von Eva Maria Michelmann öffentlich, appellierte an die Bundesregierung und unterstützte die Forderung nach Aufklärung und Freilassung von Eva und Ahmet.
Veröffentlichungen
02.03.2026 — „UPDATE 02.03.2026 – German journalist captured by HTS“
Deutsch: „Update 02.03.2026 – Deutsche Journalistin von HTS gefangen genommen“
12.03.2026 — „Appeal to the German government for Eva Maria Michelmann“
Deutsch: „Appell an die Bundesregierung für Eva Maria Michelmann“
28.04.2026 — Unterzeichnung 100-Tage-Appell
FKO — Föderation klassenkämpferischer Organisationen
Die Föderation klassenkämpferischer Organisationen (FKO) ist ein Zusammenschluss linker und klassenkämpferischer Gruppen im deutschsprachigen Raum. Sie veröffentlicht politische Erklärungen zu Repression, Antifaschismus, Internationalismus und Solidarität mit politischen Gefangenen.
Forderung: FKO forderte Aufklärung über die Verschleppung von Eva Michelmann und Ahmed Polad; ein weiterer öffentlich auffindbarer Beitrag nennt ausdrücklich die Forderung nach Freiheit für Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad.
Veröffentlichungen
03.03.2026 — „Eva Michelmann und Ahmed Polad verschleppt – Wir fordern Aufklärung!“
19.04.2026 — „Journalist:innen befinden sich im Gefängnis in Aleppo: Freiheit für Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad!“
Belegstatus: im bisherigen Quellenbestand als auffindbarer, aber beim Volltextabruf blockierter Treffer geführt.
Solidarität International e.V.
Solidarität International e.V. ist eine internationalistische Solidaritäts- und Hilfsorganisation. Sie unterstützt Initiativen, Hilfsprojekte und politische Solidaritätsarbeit in verschiedenen Ländern und ist in Deutschland als Spenden- und Unterstützungsstruktur für internationale Solidaritätskampagnen sichtbar.
Forderung: Im Fall Eva/Ahmet ist Solidarität International vor allem als Unterstützungs- und Spendenstruktur dokumentiert; der Aufruf diente der finanziellen Unterstützung von Suche, Aufklärung und Kampf um Freilassung unter dem Stichwort „FREIHEIT FÜR EVA UND AHMED“.
Veröffentlichungen
19.04.2026 — RF-News: „Eva und Ahmed leben!“
Kampagnen, Aktionsinitiativen, lokale Solidaritätsstrukturen und Multiplikatoren
Stimmt. Ich würde die Liste so bereinigen:
Die größten Doubletten sind der Genf-Bericht vom 01./02.04. und der Aufruf vom 12./13.05. Beide liegen in mehreren Sprach-/Übernahmefassungen vor und sollten jeweils als ein Eintrag mit Versionen erscheinen. Beim 13.-Mai-Aufruf ist zugleich die Umbenennung bzw. zweite Kampagnenphase belegt: erst „Wo sind Eva und Ahmet?“, danach „Freiheit für Eva und Ahmet“. (Prisoners Voice)
Bei den späteren Aktionsberichten gibt es außerdem inhaltliche Doubletten: der 28.05.-Bericht zur Aktion vor dem Auswärtigen Amt ist bei mehreren türkischen Seiten nahezu derselbe Vorgang; die Berichte vom 29./30.05. zur Kölner Zeltaktion gehören ebenfalls zusammen. (AVEG-KON)
Initiative „Wo sind Eva und Ahmet?“
– seit 13. Mai 2026: „Freiheit für Eva und Ahmet!“
Die Kampagne trat zunächst auf Deutsch als „Wo sind Eva und Ahmet?“, auf Englisch als „Where are Eva and Ahmet?“, auf Türkisch als „Eva ve Ahmet Nerede?“ und auf Kurdisch/Kurmancî als „Eva û Ahmet li ku ne?“ auf. Seit dem 13. Mai 2026 mobilisiert sie unter dem Namen beziehungsweise Motto „Freiheit für Eva und Ahmet!“ / „Freedom for Eva and Ahmet!“ / „Eva ve Ahmet’e Özgürlük İnisiyatifi“ / „Ji Eva û Ahmet re azadî“.
Sie ist eine transnationale Solidaritäts- und Aktionsstruktur im Fall Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad/Polat. Sie organisiert Kundgebungen, Mahnwachen, Pressearbeit und öffentliche Aufrufe in mehreren Städten und vor politischen Institutionen.
Forderung: Zunächst Aufklärung des Aufenthaltsorts von Eva und Ahmet; nach der Haftbestätigung ihre sofortige Freilassung und mehr öffentlicher, politischer und diplomatischer Druck.
Kampagnenauftritte / Kontakt
- Instagram, aktuell: @freedomforevaandahmet
- Linktree: linktr.ee/whereiseva
- Frühere Kampagnen-Accounts: @whereareevaandahmet und @whereiseva_initiative
- Kontakt: whereiseva@proton.me, info@peoples-bridge.org
- Unterstützende Struktur / Dossier: People’s Bridge
Veröffentlichungen und Aktionen, bereinigt und zusammengefasst
13.03.2026 — Berlin und London: „Eva ve Ahmet Nerede?“ / „Wo sind Eva und Ahmet?“
Türkisch
18.03.2026 — Aktion vor dem Auswärtigen Amt in Berlin: „Eva ve Ahmet nerede?“
Türkisch
24.03.2026 — Aufruf der Initiative „Eva ve Ahmet Nerede?“ zu neuen Aktionen
Türkisch
01./02.04.2026 — Genf: Protest vor dem UN-Büro / „Wo sind Eva und Ahmet?“
Englisch: ANF, Hostage Aid
Türkisch: ANF, JINHA, Yeni Yaşam
Kurdisch/Kurmancî: ANF Kurmancî
01.04.2026 — Paris: Aktion vor dem deutschen Konsulat „Eva ve Ahmet nerede?“
Türkisch
09.04.2026 — „Eva ve Ahmet serbest bırakılıncaya kadar eylemlere devam“
Türkisch
16.04.2026 — Mehrere europäische Städte: „Gazeteci arkadaşlarımız Eva Maria ve Ahmet nerede?“
Türkisch
22./23.04.2026 — Aktionen in Stuttgart, Köln und London für „Eva ve Ahmet’e özgürlük“
Türkisch: Stuttgart, Köln, London
30.04.2026 — Berlin, Köln und Paris: Aktionen für „Freiheit für Eva und Ahmet“
Türkisch: Berlin / Auswärtiges Amt, Köln und Paris
12./13.05.2026 — Aufruf: „Lasst uns den Kampf für die Freiheit von Eva und Ahmet verstärken!“
Deutsch: Prisoners Voice, RF News
Türkisch: AVEG-KON, ATİK, Avrupa Demokrat
21.05.2026 — London: Aktion vor der BBC
Türkisch
28.05.2026 — Berlin: Aktion vor dem Auswärtigen Amt „Eva ve Ahmet’e Özgürlük“
Türkisch: AVEG-KON, Yeni Hayat, Avrupa Demokrat
29./30.05.2026 — Köln: Zeltaktion für die Freiheit von Eva und Ahmet
Türkisch: AVEG-KON, ETHA
01./02.06.2026 — Köln: Fortsetzung der Zeltaktion
Türkisch: 01.06., 02.06.
04.06.2026 — Viyana, Berlin, Paris, Köln und Hamburg: weitere Aktionen für die Freiheit von Eva und Ahmet
Türkisch: Viyana, Berlin, Paris, Köln, Hamburg
Hostage Aid Worldwide
Hostage Aid Worldwide ist eine internationale Organisation bzw. Plattform, die Fälle von Geiselnahme, willkürlicher Haft und Verschwindenlassen sichtbar macht und Betroffene sowie Familien in öffentlicher Advocacy-Arbeit unterstützt. Im Fall Eva/Ahmet dokumentierte Hostage Aid insbesondere den Protest vor den Vereinten Nationen in Genf und trug zur internationalen Sichtbarkeit des Falls bei.
Forderung: Hostage Aid machte den Protest „Where Are Eva and Ahmet?“ vor der UNO in Genf öffentlich und unterstützte damit die Forderung nach Aufklärung, internationalem Handeln und Freilassung.
Veröffentlichungen
02.04.2026 — „Protest in front of the UN in Geneva: Where Are Eva and Ahmet?“
Deutsch: „Protest vor den Vereinten Nationen in Genf: Wo sind Eva und Ahmet?“
ACTIT Paris
ACTIT Paris ist ein in Paris aktiver Verein aus dem migrantischen, demokratischen und internationalistischen Solidaritätsumfeld. Im Fall Eva/Ahmet wurde ACTIT als Akteur sichtbar, der den Fall gegenüber einem französischen Abgeordneten in die parlamentarische und medienpolitische Öffentlichkeit Frankreichs trug.
Forderung: ACTIT Paris wandte sich an den französischen Abgeordneten Pouria Amirshahi und forderte parlamentarische und öffentliche Initiativen für die Freilassung von Eva Maria Michelmann und Ahmet Polad/Polat sowie weiterer Gefangener in Syrien.
Veröffentlichungen
14.05.2026 — „Paris’te ACTIT derneğinden Fransız milletvekili Pouria Amirshahi’ye Eva ve Ahmet’le ilgili çağrı“
Deutsch: „In Paris: Aufruf des ACTIT-Vereins an den französischen Abgeordneten Pouria Amirshahi zu Eva und Ahmet“
14.05.2026 — ETHA: „Milletvekili Amirshahi: İki gazeteci için girişimlerde bulunacağım“
Deutsch: „Abgeordneter Amirshahi: Ich werde Initiativen für die beiden Journalist:innen ergreifen“
Gaza-Soli-AG Düsseldorf / Jugendverband REBELL Düsseldorf
Die Gaza-Soli-AG Düsseldorf ist eine lokale Solidaritätsarbeitsgruppe in Düsseldorf; der Jugendverband REBELL ist ein bundesweit aktiver politischer Jugendverband aus dem linken Spektrum. Die Erklärung ist ein Beispiel dafür, wie der Fall Eva/Ahmet auch in lokalen Solidaritätszusammenhängen aufgegriffen wurde.
Forderung: Die Gaza-Soli-AG Düsseldorf sandte solidarische Grüße an Eva Maria Michelmann, forderte die Bundesregierung auf, sich konsequent für ihre Freilassung und die Freilassung weiterer verschleppter Menschen einzusetzen, und verlangte ausdrücklich die sofortige Freilassung von Eva.
Veröffentlichungen
12.03.2026 — „Solidaritätserklärung mit Eva Maria Michelmann“
12.03.2026 — „Solidaritätserklärung mit Eva Maria Michelmann und Ahmed Polad“
Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan / Deutsch-Kurdisches Kulturhaus e.V.
Das Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan ist eine lokale Kurdistan-Solidaritätsstruktur; das Deutsch-Kurdische Kulturhaus e.V. ist ein kurdischer Kultur- und Begegnungsverein in Bonn. Beide stehen für lokale politische Öffentlichkeitsarbeit, Informationsveranstaltungen und Solidarität mit Kurdistan, Rojava und Betroffenen politischer Repression.
Forderung: Das Bonner Solidaritätskomitee Kurdistan und das Deutsch-Kurdische Kulturhaus luden zu einer Veranstaltung „Freiheit für Eva und Ahmet!“ ein, um über Hintergründe, weiteres Vorgehen zur Befreiung von Eva, Ahmet und weiteren gefangenen Journalist:innen zu informieren und Unterstützung für anwaltliche Vertretung zu sammeln.
Veröffentlichungen
17.05.2026 — „Veranstaltung: Freiheit für Eva und Ahmet! am 28. Mai“
RF-News / Rote Fahne News
Bericht über die Solidaritätsveranstaltung im Kurdischen Verein Bonn mit Rotraut Hake-Michelmann und Antonius Michelmann; thematisiert Incommunicado-Haft, Folterhinweise, Anwaltskosten, Druck auf Bundesregierung und syrische Regierung.
